Festivalteilnahme:
Kurz -u.Vorfilm-Festival Braunschweig 7/1998
Filmfest Weiterstadt 8/1998
Young Collection Bremen 11/98
Nacht der Menschenrechte Nürnberg 12/1998
15.Video-Tage Thüring./Rheinl.-Pfalz 1998 Gera
Heidelberger Film- und Videotage 5/1999
Kurz-Film-Festival Dresden 1999
Best of Bremen Young
Collection 2001
Festivalteilnahme:
Dokufest
Prizren/ Kosovo
Sept. 2004
Cork Film
Festival (Irland)
Okt. 2004
Kasseler
Dokumentarfilm und Videofest
Nov. 2004
Africa
Alive Frankfurt a.M.
Febr. 2005
Bradford
Film Festival (GB)
Mrz. 2005
Films
De Femmes
Créteil/ Paris
Mrz. 2005
Black
International Cinema
Berlin Mai 2005
Intern.
Dokumentar- und Anthropologie- FF
Pärnu, Estland
Juli 2005
Festivalteilnahme:
Kolobrzeg Filmfestival
"you and me"
Kolobrzeg/ Polen
Mai 2004
Stärker
als die Angst
D 2004
Fernsehfassung: Der Junge der vom Himmel fiel
Jugendliche, fast noch Kinder, die ihr Leben riskieren, um der Perspektivlosigkeit
in ihren Heimatländern zu entkommen, werden bei uns „Wirtschaftsflüchtling“
geschimpft. Der Film verleiht diesem Wort ein Gesicht und eine Geschichte
und rückt den Menschen wieder in den Vordergrund.
Dieser Mensch war 15 Jahre alt, kam aus Kamerun und hieß Solomon. Er
sollte die ihm zugedachte Rolle in der Familie einnehmen und wollte doch nur
frei und unabhängig sein. Im Fahrwerkschacht eines Flugzeuges enden seine
Träume von einem anderen Leben.
Als die Maschine im Landeanflug das Fahrwerk ausklappt, stürzt Solomons
Leichnam herab auf einen deutschen Acker. weiter
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Freiheit in die Welt D 1999/2000

Als blinde Rehabilitationslehrerin war sie die Vorlage für die Protagonistin
in Lars Büchels Film „Erbsen auf halb 6“. Deshalb lud Johannes
B. Kerner am 3.März Friederike Kaivers in seine Show ein, zusammen mit
Fritzi Haberlandt, der Hauptdarstellerin des Filmes.
Friederike Kaivers und Joachim Steinbrück, beide in Kinder- bzw. Jugendjahren erblindet, sind zwei lebensfrohe und humorvolle Menschen, die kennen zu lernen Spaß macht. Sie ist Rehabilitationslehrerin für Blinde und Sehgeschädigte, er arbeitet als Richter am Arbeitsgericht. Während die Kamera den Eheleuten nach Italien folgt, erzählen sie von ihrem Alltag und ihren Befindlichkeiten.
Warum sie Blumen auf dem Tisch stehen habe, wenn sie die sowieso nicht sehen könne, wurde Frau Kaivers einmal gefragt - diese Frage wird im Film nicht gestellt, aber beantwortet - und viele andere auch. Wer nicht nur wissen möchte, wie blinde Menschen die Erbsen auf ihrem Teller finden, sondern wie sie an den Urlaubsort kommen, die Tür zum eigenen Schlafwagenabteil erkennen, den Strand finden, Postkarten schreiben oder shopping gehen, der sollte mit dem Dokumentarfilm „Freiheit in die Welt“ Frau Kaivers und ihren Mann auf eine Urlaubsreise nach Italien begleiten.
Finale
D 1998
Gemeinschaftsarbeit mit Jörg Streese

Die Hinrichtung der Amerikanerin Karla Faye Tucker im Februar 1998 gab den
Anlaß zu diesem Film, der sich gegen die verharmlosende Darstellung
der Todesstrafe richtet. Wider besseres Wissen dominiert in unserer Vorstellung
die Idee vom friedlichen Hinüberdämmern in den Tod.
Das Legen einer Infusion suggeriert medizinische Versorgung, die Ungeheuerlichkeit der Tötung eines Menschen verschwindet hinter sterilen Werkzeugen. Verzweiflung und Todeskampf entziehen sich unter Beruhigungs- und Betäubungsmitteln unseren Blicken - kein Schreien, kein Ringen stören die Ruhe im Hinrichtungsraum und und in unserer Vorstellung.
Der Film macht die Ungeheuerlichkeit des Vorgangs zum Thema, er stört
den Eindruck von Normalität und ist eine Aufforderung, sich unter ethischen
Gesichtspunkten mit dem Thema auseinanderzusetzen.
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